Die Kommission wird finanziert durch Mittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

 

Herzlich Willkommen

 

Vertrauensbildung durch wissenschaftliche Zusammenarbeit

Die Gemeinsame Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen geht auf eine Initiative des deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl und des russischen Präsidenten Boris Jelzin aus den Jahren 1993/1994 zurück und wurde im Jahr 1997 mit dem Ziel gegründet, die wissenschaftliche Erforschung der deutsch-russischen Geschichte im 20. Jahrhundert zu fördern und damit zur Festigung des gegenseitigen Vertrauens zwischen Russland und Deutschland beizutragen.


 

Stellenausschreibung

 
 

Erklärung zur Auflösung von Memorial International

 

Im Rahmen des Co-Vorsitzes der Gemeinsamen Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen (DRGK) ist am Nordost-Institut (IKGN e.V.), einer von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien institutionell geförderten Einrichtung und An-Institut der Universität Hamburg, zum 01. Juni 2022 eine Stelle als

 

wissenschaftliche/r Redakteur/-in (m/w/d)
 

im Umfang von 50% zu besetzen.

 

 

 

Text der Ausschreibung


Die deutsch-russischen wissenschaftlichen Beziehungen haben durch die am 28. Dezember 2021 angeordnete Auflösung von Memorial International einen schweren Schlag erlitten, ebenso wie die Geschichtsforschung insgesamt.

 

Vor diesem Hintergrund erscheint es nicht angemessen, das 25-jährige Bestehen der Deutsch-Russischen Geschichtskommission festlich zu begehen. Die für 2022 geplanten Feierlichkeiten sowie das jährliche gemeinsame wissenschaftliche Kolloquium der DRGK werden daher nicht stattfinden.

 

Stattdessen werden die Ressourcen in Projekte und Veranstaltungen fließen, die – entsprechend dem Auftrag der Kommission – der kritischen Erforschung der deutsch-russischen Geschichte des 20. Jahrhunderts und dem Wissensaustausch zwischen beiden Ländern dienen. Insbesondere geht es um Themen, zu deren wissenschaftlichen Erforschung Memorial maßgeblich beiträgt.

 

Zentrale Rolle der Deutsch-Russischen Geschichtskommission ist, zu einem offenen Dialog zwischen beiden Ländern beizutragen, eine Aufgabe, die nichts an Bedeutung eingebüßt hat. Ich danke meinen russischen Kollegen, dass wir in der Kommission zusammen daran arbeiten, den wissenschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und Russland zu vertiefen.

 

Prof. Joachim Tauber